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| mBoat | Bekannte Hersteller | |
|---|---|---|
| Rahmen – Haus | Edelstahlrahmen – Standardpreis | Holz |
| Rahmen – Rumpf | Edelstahl | Verzinkt – kann in Salzwasser korrodieren Die Korrosion von Aluminiumrümpfen wird oft erst nach dem Herausziehen entdeckt, wobei tiefe Gruben und Krater aufgrund fehlender Opferanoden sichtbar werden – insbesondere in Salzwasserumgebungen. |
| Außenwände | Strapazierfähige Vinylit-Profile an den Außenwänden (20 mm): link 10 Jahre deutsche Garantie | Stahl in einigen Teilen, der in Salzwasser korrodiert |
| Schwimmer | Hergestellt aus Elastomer, gefüllt mit 100% Styrodur. Unsinkbar, eisfest und salzbeständig link Die Elastomerschicht ist sehr flexibel und robust, wodurch Risse und andere Beschädigungen verhindert werden – die Schicht kann zwar Dellen bekommen, bricht aber nicht. Der gesamte Schwimmkörper mit seinen Tanks und dem Rahmen ist als monolithischer Elastomerblock mit Wasserablauf- und technischen Kanälen gegossen. Selbst bei Überflutung läuft das Wasser selbstständig aus dem gesamten Schwimmkörper ab; ein Eindringen von Wasser von oben ist ausgeschlossen. | Die mit Polystyrolgranulat gefüllten Kunststoffschwimmer bergen das Risiko, dass 20-30 % ihres Volumens überflutet werden und das Hausboot letztendlich sinkt. |
| Dach | Leichtes und sehr robustes Dach aus Verbundmaterial mit einem Styrodur-Kern (XPS, 10–12 cm, perfekte Wärmedämmung). Keine schwere Stahlkonstruktion, niedrigerer Schwerpunkt und daher höhere Stabilität bei Wellengang. Keine Lecks | Das Dach besteht aus Sperrholz, das mit einer PVC-Membran bedeckt ist, an der die Geländer und Solarpaneele mit Schrauben befestigt sind. Es könnten Leaks auftreten! |
| Auftrieb | Die Schwimmkörper haben einen Gesamtauftrieb von 250 % des Gesamtgewichts des Bootes und bieten somit eine sehr hohe Sicherheitsreserve. Gesamthöhe der Schwimmkörper: 84 cm (schützt vor Wellen und sorgt für hohe Stabilität). | Regelmäßige Höhe der Schwimmer |
| Fenster | Doppelt verglaste Aluminiumfenster (beständig gegen Wasser und Meerwasser) | Doppelt verglaste Aluminiumfenster |
| Isolierung (Standard) | Schwimmer: 800 mm Styrodur (XPS) Dach: 100–120–200 mm Styrodur (XPS) Wände: Dauerhafte VinylPlus-Profile an den Außenwänden (20 mm) 60 mm Styropor (EPS), optional XPS, Wanddämmung zwei Lagen Dampfsperre OSB-Platte + Dekorplatte (12 mm) | ??? |
| Bodenbeläge – Innenbereich | Naturholz, dreilagig verleimte Esche/Eiche, wasserabweisend, selbstentwässernde Diele unter dem gesamten Boden, sodass selbst bei Überschwemmung durch eine offene Tür das Wasser abfließt und mit der Zeit von selbst trocknet; keine saugfähigen Unterlagen unter dem Boden. | ??? |
| Bodenbeläge – Außenbereich | Verbundplatten | Verbundplatten |
| PREIS | Gut, kann zum Fabrikpreis gekauft werden. Preis pro Quadratmeter Wohnfläche: ca. 2600 EUR / m2 | Hoch Preis pro Quadratmeter Wohnfläche: ca. 4250 EUR / m2 |
Sehen Sie sich die Bewertungen (veröffentlicht auf Airbnb / Booking.com) über unsere Hausboote an, die wir in den vergangenen Jahren an unsere europäischen Kunden geliefert haben:
ANDERE Marken auf dem Hausbootmarkt
Hausboote bekannter europäischer Hersteller basieren auf Katamaran-ähnlichen Polyethylen-Pontons, die von verzinkten Stahlrahmen getragen werden. Die Kabinen sind typischerweise in Holzrahmenbauweise gefertigt, teilweise mit zusätzlicher Stahlverstärkung (skanvik.com). Bei einigen Modellen ist der Holzrahmen mit Kunststoff- oder Holzpaneelen verkleidet, während andere Metallprofile mit dickerer Isolierung für kältere Regionen verwenden.
Manche Ausführungen zeichnen sich durch ein skandinavisch inspiriertes Äußeres mit Holzverkleidung und Dachterrassen aus. Kabinen mit Holzrahmen bieten natürliche Isolierung und eine traditionelle Ästhetik, müssen aber zum Schutz vor Feuchtigkeit fachgerecht abgedichtet werden. Der Fokus dieser Konstruktionen liegt oft auf Komfort und ganzjähriger Nutzbarkeit, insbesondere in kälteren Klimazonen.
Rumpf- und Schwimmkörperkonstruktion
Die meisten Hersteller verwenden Schwimmkörper aus Polyethylen und werben damit, dass diese unsinkbar seien. Ihre Schwimmkörper bestehen aus Polyethylen, wobei einige Modelle mit geschlossenzelligem Schaumstoffkern und andere mit segmentierten Pontons ausgestattet sind (draityachts.nl). Dieses Material ist sowohl in Süß- als auch in Salzwasser stabil und reaktionsträge. Die Schwimmkörper sind auf verzinkten Stahlrahmen montiert, die für hohe Stabilität und Korrosionsbeständigkeit sorgen. In Salzwasserumgebungen ist jedoch regelmäßige Wartung erforderlich, um den Stahl zu schützen und seine Langlebigkeit zu gewährleisten (Stahl sollte regelmäßig überprüft und gegebenenfalls geschützt werden).
Das Ergebnis ist, dass keine der beiden Marken einen Rumpf aus echtem Edelstahl besitzt – sie setzen auf Kunststoffschwimmkörper (korrosionsbeständig) und Stahlträger (guter Schutz bei Beschädigung).
Dach- und Leckagerisiken
Diese Häuser verfügen typischerweise über flache, isolierte Dächer, die oft so konstruiert sind, dass sie eine Terrasse oder einen Balkon über der Hütte tragen. Obwohl diese Bauweise nutzbaren Außenbereich bietet, können gelegentlich Dachlecks auftreten, wenn Nähte, Dichtungen oder Verkleidungen beschädigt sind. Einige Nutzer berichten von Problemen wie Wassereintritt bei Starkregen, meist aufgrund von Dichtungs- oder Materialfehlern – „Regen dringt ein (weil das Dach undicht ist)“ (boataround.com). Verkäufer und Mieter berichten im Allgemeinen von einer guten Dachqualität; so hieß es beispielsweise in der Anzeige für ein gebrauchtes Bootshaus, das Dach habe lediglich einen neuen Anstrich benötigt und sei nach der Wartung dicht.
Wir haben festgestellt, dass viele Baufirmen Probleme mit dem Dach haben: Die Abdichtung beginnt spätestens nach einem Jahr an den Rändern undicht zu werden und muss sofort repariert werden. Wasser dringt durch die Risse ein, was den Wänden und der Struktur des Bootes schadet. Typische Baufirmen betonen die ganzjährige Nutzung (auch im Winter), was auf eine gute Abdichtung und Isolierung schließen lässt. Käufer sollten die Dachdichtungen jedoch bei der Besichtigung trotzdem überprüfen.

Salzwasserverhalten und Korrosion
Dank ihrer Kunststoffschwimmer sind klassische Boote auf den Pontons von Natur aus seewasserbeständig. Die Polyethylen-Rümpfe korrodieren oder zersetzen sich weder in Brackwasser noch in Meeresumgebungen. Die Schwachstelle liegt im Stahlrahmen und den Beschlägen: Verzinkte Rahmen sind zwar rostbeständig, doch Kanten und Bolzenlöcher können mit der Zeit im Salzwasser korrodieren. Bei Fahrten in salzhaltigen Gewässern ist die regelmäßige Anwendung von Korrosionsinhibitoren oder Opferanoden ratsam. Die hölzernen Kabinenstrukturen befinden sich oberhalb der Wasserlinie (und sind gut abgedichtet), sodass Salz sie nur über die Luftfeuchtigkeit beeinträchtigt; geeignete Beschichtungen und Abdichtungen mindern diesen Effekt.